Vergangene Woche waren neun Studierende des Wissenschaftsjournalismus gemeinsam mit Prof. Holger Wormer und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Eva-Maria Roehse in der niederländischen Stadt an der Maas. Im Rahmen des „Wissenschaftsjournalistischen Projekts“ besuchten sie dort gemeinsam mit zehn Studierenden der französischen Universität Paris Cité (unter der Leitung von Elsa Poupardin) die Tagung, an der jährlich rund 2.000 bis 3.000 Personen teilnehmen.
Ziel des Besuchs war es, den Studierenden die europäische Wissenschaftslandschaft näherzubringen. Zudem lernten sie unter Realbedingungen, Beiträge zu wissenschaftlichen Themen im Rahmen einer internationalen Tagung zu produzieren. Die Beiträge werden auf der Projektwebsite www.science-guide.eu veröffentlicht – einem dreisprachigen Reiseführer durch die Forschungslandschaft Europas. Darüber hinaus werden sie für das Instagram-Profil des Science Guide aufbereitet.
Unter dem Motto „Embrace the Outlier: In Science, Regulations and Networks“ standen auf der Tagung aktuelle Fragen der Umwelttoxikologie und Umweltchemie im Fokus – insbesondere der Umgang mit Schadstoffen, Risikobewertungen sowie neue regulatorische Ansätze im Umwelt- und Gesundheitsschutz.
Zum Tagungsprogramm steuerte die Gruppe aus Dortmund zudem einen eigenen Programmpunkt bei: Am 19.05. moderierte Prof. Holger Wormer die Panel-Diskussion „Science Communication as a Means of Strengthening Democracy“, in der sich Journalist:innen und Wissenschaftler:innen austauschten. Die studentische Perspektive wurde dabei durch den IJ-Studierenden Max Rakow vertreten.