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Journalistik-Studierende erkunden Rumänien auf Recherchereise

Ende Mai haben 16 Journalistik-Studierende eine zehntägige Exkursion nach Rumänien unternommen, gemeinsam mit den Lehrenden Prof. Dr. Susanne Fengler, Dominik Speck und Richard Brandt. Dabei haben sie eigene journalistische Beiträge recherchiert, die in den kommenden Wochen in verschiedenen Medien erscheinen werden.

Über zehn Tage (22. - 31. Mai) hatten 16 Studierende des Instituts für Journalistik die Möglichkeit, das EU-Mitgliedsland Rumänien kennenzulernen. In den Städten Cluj-Napoca, Braşov und Bukarest konnten sie sich auf vielen Terminen mit NGOs, Medienvertreter:innen und Behörden ein Bild vom Land machen. Im Fokus der Reise stand unter dem Motto „Europadämmerung oder Europäischer Traum“ die Frage, welche Binde- und Fliehkräfte Europa in Rumänien gut 15 Jahre nach dem EU-Beitritt entfaltet und inwieweit sie ihr Versprechen einer Angleichung der Lebensverhältnisse einhalten konnte. Das Land ist der viertgrößte Nettoempfänger von Haushaltsgeldern in der EU. Schnittstellen ergaben sich dabei auch mit dem am IJ angesiedelten EU-Projekt COPE, in dem aktuell gemeinsam mit Partneruniversitäten aus allen EU-Staaten – darunter auch die -Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca – eine E-Learning-Plattform zur EU-Kohäsionspolitik entwickelt wird.

Die Exkursion führte die Studierenden unter anderem in die Studios von Radio România und Euronews in Bukarest sowie zum Sender TV România in Cluj-Napoca, der auch ein deutschsprachiges Programm anbietet. Weitere spannende Einblicke boten sich der Gruppe bei Terminen mit der rumänischen Antikorruptionsbehörde DNA sowie mit Menschenrechtsaktivist:innen und Vertreter:innen der verschiedenen ethnischen Minderheiten im Land. Viele Exkursionsteilnehmer:innen recherchierten zur deutschen Minderheit oder zur Lage der Rom:nja, die in der rumänischen Gesellschaft noch immer großer Diskriminierung ausgesetzt sind. Auch mit Themen wie den Rechten queerer Menschen, Digitalisierung und KI sowie der Erdbebensicherheit in der Hauptstadt Bukarest beschäftigten sich die Studierenden in ihren Recherchen. Dabei organisierten die Exkursionsteilnehmer:innen eigenständig Interviews mit Gesprächspartner:innen auch abseits der gemeinsamen Termine und konnten dadurch wertvolle Einblicke in die Berichterstattung aus dem Ausland gewinnen.

In Kontakt kamen die Teilnehmenden auch mit Journalistik-Studierenden der Universitäten in Cluj-Napoca und Bukarest. Möglichkeiten zum Austausch auf Augenhöhe boten beispielsweise Workshops und gemeinsame Abendessen. Für die Mühe und Unterstützung der rumänischen Partner:innen waren alle sehr dankbar.

Auf dem Programm stand zudem auch ein Besuch der Salzmine Turda, die sich durch die Förderung mit EU-Geldern zu einem touristischen Hotspot entwickelt hat. Auch die Beinahe-Meisterschaft von Borussia Dortmund haben die Teilnehmenden vor Ort hautnah miterlebt - mit dem BVB-Fanclub von Bukarest

Finanziell unterstützt wurde die Exkursionsreise von PROMOS, dem Programm des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) zur Steigerung der Mobilität von Studierenden. Auf der Instagram-Seite des Instituts für Journalistik kann im Story-Highlight Rumänien nachverfolgt werden, was die Dortmunder Studierenden in Rumänien erlebt haben.

Die 16 Studierenden und ihre Begleiter Dominik Speck (1. Reihe, 3.v.l.) und Richard Brandt (1. Reihe, 1.v.r.) auf dem Balkon des Parlamentspalastes in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Foto: Richard Brandt

Die Studierenden besuchten unter anderem das Lokalstudio Cluj vom öffentlich-rechtlichen Sender TV România. Foto: Dominik Speck

Zurück zuhause: Am 31.5. landeten alle Exkursionsteilnehmer:innen wieder in Dortmund. Foto: Nina Feldmann

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