Wissenschaftsjournalismus

Herzlich willkommen am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus!


[Den aktuellen Lehrplan für das Wintersemester 2011/12 mit allen Veranstaltungen des Lehrstuhls Wissenschaftsjournalismus gibt es >> hier.]

Krebsforschung, Klimawandel und Klonen, von der Vogelgrippe zur Schweinegrippe: Schlagwörter aus großen Medien-Debatten. Technik, Medizin und Naturwissenschaften werden immer wichtiger für unseren Alltag – und für die Medien, wie zahlreiche Magazine und Formate zeigen. Leser, Zuhörer und Zuschauer sind daher auf gut informierte und kritische Berichterstatter angewiesen: Journalisten, die nicht nur verständlich und unterhaltsam über Neuigkeiten aus Labor und Klinik berichten, sondern diese auch einordnen.

Seit dem Wintersemester 2003/2004 bietet die Technische Universität Dortmund daher den Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus an. Dieser besteht aus zwei Komponenten, die von Anfang an gleichwertig und gleichzeitig studiert werden: Journalismus einerseits und Naturwissenschaften, Technik, Medizin oder Statistik auf der anderen Seite. Seit dem Wintersemester 2007/2008 wird der Bachelor-Studiengang durch einen entsprechenden Master-Studiengang ergänzt. Beide Studiengänge sind seit Juni 2006 akkreditiert.

Die Absolventen studieren vor allem am renommierten Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund, einer der bekanntesten journalistischen Ausbildungsstätten an deutschen Hochschulen. Sie genießt insbesondere wegen ihres deutschlandweit einmaligen Praxisanteils (Lehrredaktion und ein integriertes Volontariat bei Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen oder Online-Medien) einen hervorragenden Ruf.

Das neueste Projekt des Lehrstuhls Wissenschaftsjournalismus: Medien-Doktor - The German Health News Review. Nominiert für den Grimme Online Award 2011!

Der journalistische Teil des Studiengangs Wissenschaftsjournalismus enthält alle Aspekte der klassischen Journalistenausbildung: Medienrecht, Ethik und Ökonomie sowie Recherche, Stilkunde und Interviewtraining. Gleichzeitig können die Studierenden ihr Zweitfach wählen: Naturwissenschaften (Physik oder Biowissenschaften/ Medizin), Ingenieurwissenschaften (Maschinenbau oder Elektrotechnik) und Datenanalyse/ Statistik stehen zur Auswahl. Die Inhalte des Zweitfachs werden möglichst oft mit den Inhalten der journalistischen Veranstaltungen verknüpft.

Ziel des insgesamt achtsemestrigen Bachelor-Studiums ist es, Journalisten auszubilden, die einerseits Alltagsfragen aus Naturwissenschaft und Technik anschaulich und lebendig vermitteln, andererseits aber Nachrichten auch kritisch hinterfragen können. Immerhin ist nicht jede Meldung aus der Medizin gleich ein "Durchbruch" für Patienten, nicht jede neue Technik bringt nur Vorteile. Und die Heilung von Krankheiten dauert oft länger als es das schnelllebige Mediengeschäft glauben machen will. Gerade für die Vermittlung glaubwürdiger Information aber steht die Tradition der Dortmunder Journalistenausbildung bereits seit mehr als drei Jahrzehnten.

Neben der traditionellen Verknüpfung von Forschung und Lehre mit der journalistischen Realität in den Redaktionen will der Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus auch innerhalb der Universität den Austausch zwischen naturwissenschaftlich-technischen und geistes- wie sozialwissenschaftlichen Fachbereichen fördern. Im Fach Medizin hat der Lehrstuhl mit der Universität Witten/Herdecke zusammengearbeitet. Diese Kooperation läuft gerade aus; dafür beginnt eine neue mit der Ruhr-Universität Bochum.

Der Studiengang wurde bereits von der VolkswagenStiftung und der Bertelsmann Stiftung ausgezeichnet.

Neuestes Projekt: Medien-Doktor - The German Health News Review

(Letzte Aktualisierung: 20.10.2011)