
14.02.2012. Wo steckt die Socke, die ich nach dem Waschen nicht mehr in der Maschine finden kann? Warum kommt uns der Rückweg kürzer vor als der Hinweg? – Regelmäßig beantwortet der Dortmunder Professor Holger Wormer vom Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der TU Fragen, die Hörer des Radiosenders "1Live" tagtäglich beschäftigen. Gemeinsam mit Moderator Michael Dietz hat er die spannendsten Fragen samt Antworten gesammelt und zusammen mit Recherchetipps fürs Internet in einem Buch zusammengefasst. Eine Expertenjury in Österreich hat "Endlich Mitwisser!" nun zusammen mit dem Publikum zum "Wissenschaftsbuch des Jahres 2012" gekürt.
02.02.2012. Zum achten Mal hat das "medium magazin" die Journalisten des Jahres gewählt – in zehn Kategorien sind am 30. Januar 2011 in Berlin die besten Journalistinnen und Journalisten ihres Fachs geehrt worden. Zu den Top 3 in der Kategorie Wissenschaft gehören für das Jahr 2011 zwei Dortmunder: Prof. Holger Wormer und Marcus Anhäuser vom Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der Technischen Universität Dortmund wurden für ihr Projekt medien-doktor.de ausgezeichnet.
Wormer und Anhäuser wurden in die Top 3 aufgenommen, "weil sie und ihre Mitstreiter für einen besseren Medizinjournalismus einstehen und Journalisten Tools an die Hand geben, um die Qualität wissenschaftlicher Texte zu hinterfragen", so die Begründung der 70-köpfigen Jury aus erfahrenen Journalisten, darunter zahlreiche Chefredakteure und Leiter von Journalistenschulen. Auf Platz 1 in der Kategorie Wissenschaft kam Dagmar Röhrlich, die über die Hintergründe der Reaktorkatastrophe von Fukushima berichtet hatte.
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20.10.2011. Eine neue Kooperation zwischen der Technischen Universität Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum stärkt den Zusammenhalt in der Universitätsallianz Metropole Ruhr: In Zukunft sichert die Medizinische Fakultät der RUB mit Lehr- und Prüfungsleistungen wesentliche Teile des Schwerpunktfachs Biowissenschaften/Medizin im Dortmunder Studiengang Wissenschaftsjournalismus; als Gegenleistung können ausgewählte Bochumer Studierende das journalistische Lehrangebot in Dortmund wahrnehmen.
Darüber hinaus finden mehrere Vorträge der Dortmunder Reihe "Die Wissensmacher" in Bochum statt. Diese lockt immer wieder herausragende Wissenschaftsjournalisten ins Ruhrgebiet.
Zustande gekommen ist die Kooperation auf Initiative von Prof. Holger Wormer und Dekan Prof. Dr. Klaus Überla sowie Studiendekan Prof. Dr. Thorsten Schäfer (beide Medizinische Fakultät der RUB). "Die Berichterstattung über Medizin ist ein zentrales Thema im Wissenschaftsjournalismus", sagt Wormer. "Wir freuen uns daher besonders, dass wir einen so starken und vielseitigen Partner wie die Bochumer Fakultät für Medizin gewinnen konnten, um unsere Wissenschaftsjournalisten universitätsübergreifend noch professioneller ausbilden zu können."
05.10.2011. Warum ist der Himmel blau? Warum klebt Sekundenkleber überall, nur nicht an der Tube? Warum haben Männer Brustwarzen? – Und vor allem: Was sind die häufigsten Fragen aus der Wissenschaft, die Mediennutzer an Redaktionen stellen? Antworten auf diese Frage aller Wissensfragen liefert eine Studie am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der Technischen Universität Dortmund, die in der Oktoberausgabe der internationalen Fachzeitschrift "Journalism" zum Schwerpunktthema "Wissenschaftsjournalismus im digitalen Zeitalter" erschienen ist.
Frageformate haben Konjunktur im Wissenschaftsjournalismus. Bereits in einer ersten Übersicht kamen die Wissenschaftsjournalistin Kerstin Artz und Prof. Holger Wormer vom Institut für Journalistik der TU Dortmund auf mehr als 25 Formate in deutschen Medien, bei denen Leser, Hörer, Zuschauer und Online-Nutzer Wissensfragen an die Redaktion senden können. "Welche Fragen und Themen Mediennutzer dabei am häufigsten stellen, ist bisher jedoch kaum untersucht worden", sagt Holger Wormer. So interessierte die beiden Autoren der Studie unter anderem, ob jene wissenschaftlichen Disziplinen wie Medizin und Biologie, über die die Medien besonders häufig berichten, auch bei den Nutzerfragen am besten abschnitten.
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>> Zusammenfassung auf der Homepage der Fachzeitschrift "Journalism" (Englisch)
20.06.2011. Beim Akademietag im Rahmen der Berliner Stiftungswoche wurde heute die Studie "Finanzierung journalistischer Aktivitäten durch gemeinnützige Organisationen in den USA" vorgestellt. Die vom Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der Technischen Universität Dortmund initiierte und an der University of Wisconsin-Madison umgesetzte Studie präsentiert die wichtigsten im Mediensektor engagierten US-Stiftungen und ihre Programme. Anlass für die Untersuchung war, dass internationale Mediensysteme und auch das deutsche Mediensystem in den letzten Jahren tiefgreifende Veränderungen erfahren haben und sich somit die Frage stellte, ob der Journalismus die ihm zugeschriebene Rolle in der Demokratie noch erfüllen kann. Insbesondere die Kritik- und Kontrollfunktion gegenüber Wirtschaft, Politik und Gesellschaft scheint auf dem Spiel zu stehen. In den USA, wo Finanz- und Medienkrise härter ausgefallen sind als in Europa, haben sich neue Modelle für Qualitätsjournalismus und investigative Recherche entwickelt – getragen von Stiftungen und Non-Profit-Organisationen.
Die Hauptergebnis der Studie sind: Stiftungsfinanzierung bietet ein Fundament für neue Ideen, die Lücken in der von Umbrüchen geprägten Medienlandschaft schließen. Gleichzeitig zeigt das amerikanische Beispiel, dass große Experimente mit relativ bescheidenen Mitteln angeschoben und neue Formen des Qualitätsjournalismus erprobt werden können. Zugleich macht der Bericht auch deutlich, an welche Grenzen die Stiftungsfinanzierung von Journalismus stößt, beispielsweise mit Blick auf die Nachhaltigkeit der Projekte oder die Refinanzierung durch das Publikum.
>> Vollständige Pressemitteilung (mit weiteren Informationen; PDF)
>> Vollständiger Studienbericht "Finanzierung journalistischer Aktivitäten durch gemeinnützige Organisationen in den USA" (deutsch; PDF)
>> Vollständiger Studienbericht "The Field of Nonprofit Funding of Journalism in the United States" (englisch; PDF)

11.05.2011: Der Dortmunder "Medien-Doktor" ist heute für den Grimme Online Award 2011 nominiert worden. Für den bedeutendsten deutschen Internet-Preis hat die Nominierungskommission des Grimme-Instituts aus fast 2.100 Vorschlägen 25 Websites für die diesjährige Endrunde ausgewählt – darunter auch das Dortmunder Projekt www.medien-doktor.de.
"Wir freuen uns außerordentlich über die Nominierung – schließlich sind wir erst im November 2010 online gegangen", sagt Projektleiter Professor Holger Wormer vom Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus. "Dass unsere Arbeit innerhalb so kurzer Zeit bereits eine solche öffentliche Wertschätzung genießt, spornt uns als Team noch mehr an." Der Medien-Doktor übernimmt als Online-Medium eine grundlegende Beobachtungs- und Aufklärungsfunktion – auch gegenüber den Medien selbst, ergänzt Projektleiter Holger Hettwer von der Initiative Wissenschaftsjournalismus: "Dass die Praxis des Medien-Doktors schon jetzt als ‚Perle im Netz‘ gilt, ist auch ein Beleg dafür, wie wichtig Medizin-Berichterstattung für die Nutzer ist – und wie wichtig journalistische Qualität in diesem Segment ist, bei dem es meist um Patienten und andere Betroffene geht."
Aus den 25 Nominierungen für den Grimme Online Award 2011 in den vier Kategorien Information, Wissen und Bildung, Kultur und Unterhaltung sowie Spezial wird die Jury des Grimme-Instituts bis zu acht Preisträger ermitteln. Auch das Publikum kann seinen Favoriten unter den Nominierten auswählen: Ab dem 11. Mai kann jeder Internetnutzer auf www.tvspielfilm.de für den Publikumspreis abstimmen. Die Preisverleihung findet schließlich am 22. Juni in der Vulkanhalle in Köln im Rahmen des medienforum.nrw statt.
09.04.2011. "Die Stunde der Experten: Fukushima als Ernstfall für den Wissenschaftsjournalismus": So lautete der Titel der Ausgabe von "Funkhaus Wallrafplatz" am 09.04.2011, bei der Prof. Holger Wormer einer der zwei Studiogäste war. 40 Minuten lang diskutierten Holger Wormer und Jürgen Döschner (Atomkraftexperte und WDR-Redakteur) mit WDR5-Hörer darüber, wie man die Funktionsweise eines Kernkraftwerks verständlich erklärt und die Folgen radioaktiver Strahlung veranschaulicht.

März 2011. Als "Professor Holger" beantwortet Prof. Holger Wormer seit Jahren die Fragen der Hörer der WDR-Jugendwelle 1Live. Die "allerbesten Fragen" sind nun in einem Buch erschienen.
10.03.2011. War die Warnung vor einer Schweinegrippe-Pandemie nur eine Inszenierung der Pharmaindustrie? Die Hörfunk-Autorin Barbara Weber ist dieser Frage nachgegangen. In dem Beitrag für den Deutschlandfunk, Sendung "Studienzeit", kommt auch Prof. Holger Wormer ausführlich zu Wort.
17.11.2010. Der Medien-Doktor ist seit ein paar Tagen online - bei DRadio Wissen beantwortete nun Holger Wormer, Initiator des Projektes, Fragen zu den Zielen und Arbeitsmethoden des "German Health News Review".
November 2010. Unter www.medien-doktor.de startet am Montag, den 8. November, ein in Deutschland bisher einmaliges Monitoring-Projekt, das die Medizinberichterstattung in deutschen Medien beobachtet: Regelmäßig bewertet ein Team von angesehenen Medizin- und Wissenschaftsjournalisten dazu ausgewählte Beiträge in Zeitungen, Magazinen, TV-, Radio- und Internet-Angeboten. Die Bewertungen werden auf der Internetseite veröffentlicht und mit Empfehlungen versehen. Maßstab für die Begutachtung ist ein international erprobter Katalog von Qualitätskriterien, der am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus der Technischen Universität Dortmund in Zusammenarbeit mit den journalistischen Gutachtern weiterentwickelt wurde. Details zum Projekt werden im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Tagung WissensWerte am 8. November (17 Uhr) im Congress Centrum Bremen vorgestellt.
28.09.2010. In 16 seiner Publikationen wurde Jan Hendrik Schön wissenschaftliches Fehlverhalten nachgewiesen. Dennoch darf der Physiker seinen Doktortitel behalten, urteilte das Verwaltungsgericht Freiburg am 27.09.2010. DRadio Wissen stellte tags darauf den Fall vor - und sprach mit Holger Wormer über weitere Betrugsfälle in der Wissenschaft und den daraus resultierenden Schaden. Außerdem ging es darum, warum Whistleblower nicht genügend geschützt sind.
17.07.2010. "Weiße Flecken auf der Landkarte: Vom Nachrichtenwert politischer Unruhen jenseits von Europa": So lautete der Titel der Ausgabe von "Funkhaus Wallrafplatz" am 17.07.2010, bei der Prof. Holger Wormer einer der zwei Studiogäste war. 40 Minuten lang diskutierten Holger Wormer, der zweite Studiogast Oliver Zöllner und WDR5-Hörer darüber, wie Medien Themen auswählen und welche Krisen warum eine Meldung wert sind.
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(Letzte Aktualisierung: 14.05.2012)