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Bewerber-Statistik WS 07/08 Drucken E-Mail
 
für den Bachelor-Studiengang
Wissenschaftsjournalismus
 
Im Frühjahr 2007 gingen an der Universität Dortmund zum fünften Mal Bewerbungen für den Bachelor-Studiengang Wissenschaftsjournalismus ein. Wie schon in den Vorjahren überstieg die Zahl der Bewerber die Anzahl der Studienplätze um ein Vielfaches. Für die zehn regulären Studienplätze wurden rund 140 Bewerbungen eingereicht. Dies gab Anlass nachzuforschen, wer sich für den Studiengang bewirbt, welche Motivationen die Bewerber haben und wer nach geltendem Zulassungsprinzip einen Studienplatz erhält.

Evaluation  der Zulassungsbedingungen
 
Das Institut für Journalistik und die Universität Dortmund konzipierten deshalb eine Umfrage zur Evaluation der Zulassungsbedingungen. Die rund 140 Bewerber waren im Sommer 2007 aufgerufen, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Die statistische Auswertung erfolgte mit freundlicher Unterstützung der VolkswagenStiftung. Es konnten 97 Datensätze analysiert werden, was einer Rücklaufquote von 68 Prozent entspricht.
 
Bei der Umfrage sollte vor allem ermittelt werden, ob das angewandte Zulassungsprinzip (Numerus clausus und bei der Einschreibung Nachweis erster journalistischer Erfahrungen) bestimmte Bewerbergruppen bevorzugt oder benachteiligt. Derzeit werden die Studienplätze nach einer „Leistungsquote“ und nach einer „Wartezeitquote“ vergeben. Nach Abschluss des Zulassungsverfahrens lag die Leistungsquote für das Wintersemester 07/08 bei einer Abiturnote von 1,2 und die Wartezeitquote bei vier Semestern. Bei der Zulassung nach Wartezeitquote war zusätzlich eine Abiturnote von mindestens 3,3 als nachrangiges Kriterium erforderlich. Besonders ausgeprägte journalistische Erfahrungen, die weit über die Minimalanforderung bei der Einschreibung (Nachweis einer sechswöchigen Hospitation) hinausgehen, werden bei diesem Prinzip nicht weiter berücksichtigt.  
 
Abiturnote als geeignetes Kriterium 
 
Doch die Umfrage zeigt: Im Vergleich zur Gesamtmenge der Befragten ist der Anteil journalistisch besonders erfahrener Personen in der Gruppe der zugelassenen Bewerber überproportional hoch. Dieser Trend ist sowohl bei der Zulassung nach Abiturnote als auch bei der Zulassung nach Wartezeit zu erkennen. Auf den folgenden Seiten werden die Ergebnisse der Umfrage auszugsweise präsentiert.
 
Damit lässt sich feststellen, dass die Abiturnote durchaus ein geeignetes Kriterium für die Auswahl geeigneter Bewerber sein kann. In der durchgeführten Untersuchung lässt dieses Auswahlverfahren jedenfalls keineswegs eine Diskriminierung von Bewerbern mit besonders hoher journalistischer Vorerfahrung erkennen. Zudem spricht das breite Anforderungsprofil des Studiengangs, der sowohl sprachliche und geisteswissenschaftliche als auch naturwissenschaftlich-technische Anforderungen stellt, für die Anwendung eines breiten Leistungsindikators wie der Abiturnote. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass umgekehrt nicht auch Bewerber mit einer weniger guten Abiturnote gute Wissenschaftsjournalisten werden können. Hier muss jedoch abgewogen werden zwischen dem immensen Aufwand eines mehrstufigen Auswahlverfahrens und einem Nutzen, der sich womöglich auf einige wenige Bewerber beschränkt.  
 
 
 
# Die Ergebnisse zum Nachlesen
 
Die Ergebnisse der Umfrage können auszugsweise nachgelesen werden. Der folgende Link Ergebnisse führt zu einer kurzen, kommentierten, grafischen Aufbereitung. Auf einer weiteren Seite sind Auszüge und Zitate der Bewerber zu ihrer Motivation zusammengestellt. Die entsprechenden Zahlen sind dem pdf-Dokument >> Bewerber-Statistik zu entnehmen. Angaben zur Durchführung der Umfrage sind unter dem Link Umfrage hinterlegt. 
 
 
>> Bewerber-Statistik, pdf-Dokument 
 
 
 
 
 
Letzte Aktualisierung ( 27.09.2007 )
 
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