# Studieneinheit Journalistik
Sowohl im Bachelor- als auch im Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus werden journalistische Kompetenzen vermittelt. Die praxisorientierte journalistische Ausbildung zeichnet die Studiengänge am Dortmunder Institut für Journalistik aus. Damit heben sie sich stark von anderen eher theoretisch
ausgerichteten kommunikationswissenschaftlichen Studiengängen ab, die
nicht selten in dem Ruf stehen, an den Bedürfnissen der Redaktionen
vorbei auszubilden.
Im Bachelor-Studiengang werden in der Studieneinheit Journalistik die klassischen Grundlagen des Journalismus vermittelt: Recherchetechnik und Stilistik, journalistische Darstellungsformen von der Nachricht bis zur Reportage, Medienrecht, Medienökonomie und Ethik. Während des Bachelor-Studiengangs arbeiten die Studierenden zudem in den Lehrredaktionen des Instituts. Außerhalb der Universität lernen sie
die journalistische Praxis in zwei Praktika und in dem einjährigen
Volontariat kennen.
In der Master-Phase sollen die Studierenden die Fähigkeit erwerben, in der Wissenschaftsjournalistik selbständig wissenschaftlich zu arbeiten. Aufbauend auf Erfahrungen aus dem Volontariat werden außerdem in der Studieneinheit Journalistik Schlüsselqualifikationen für leitende Positionen vermittelt, wie z.B. Redaktionsmanagement.
Trotz der praxisnahen journalistischen Ausbildung sind auch kommunikationswissenschaftliche Basiskenntnisse
sowie die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens in Dortmund
selbstverständlicher Bestandteil des Studiums. Schon im
Bachelor-Studiengang werden Kenntnisse der empirischen Sozialforschung vermittelt, in der Master-Phase werden diese in Hinblick auf die
wissenschaftliche Abschlussarbeit nochmals vertieft. Doch auch für die
praktische Arbeit im Wissenschaftsjournalismus ist die Kenntnis
wissenschaftlicher Standards unerlässlich.
# Verknüpfung von Journalistik und Zweitfach
In den speziellen Veranstaltungen des Lehrstuhls Wissenschaftsjournalismus werden Journalistik und Zweitfach immer wieder verknüpft. Dies gilt sowohl für den Bachelor- als auch für den Master-Studiengang.
Themen aus den Zweitfach-Vorlesungen werden in Seminaren und Übungen journalistisch aufbereitet. Auch die Projekte verbinden Naturwissenschaften, Journalismusforschung und Praxis miteinander. Beispiele hierfür sind die Lehrforschungsprojekte >>Biochemie mal ganz journalistisch (2005/2006) und >> Forschungsreiseführer Europa (2006/2007). Anders als bei einem Aufbaustudiengang sind fachliche und journalistische Ausbildung von Anfang an miteinander verbunden - beide
Komponenten des Wissenschaftsjournalismus werden nicht nacheinander,
sondern gemeinsam studiert.
Literatur
"Wege zum Wollmilchwissenschaftsjournalisten?" In: von Aretin/Wess,
Wissenschaft erfolgreich kommunizieren, Wiley-VCH, Weinheim (2005),
99-107.
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Letzte Aktualisierung ( 18.09.2007 )
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