Auf dieser Seite möchten wir einige Institutionen vorstellen, mit denen der Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus in konkreten Projekten kooperiert.
Darüber hinaus arbeitet das Institut für Journalistik insbesondere im Rahmen der Volontariatsausbildung mit mehr als 40 Medienbetrieben in ganz Deutschland zusammen. (>> Medienpartner) Sollte auch Ihr Medium Interesse an einer solchen Kooperation haben, so lesen Sie bitte hier weiter: >> Gute Gründe für ein Dortmunder Volontariat.
|
Die Initiative Wissenschaftsjournalismus
ist ein Gemeinschaftsprojekt der Robert Bosch Stiftung, des
Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und BASF SE. Die
Initiative startete am 1. Januar 2008 und ist am Lehrstuhl
Wissenschaftsjournalismus der Universität Dortmund angesiedelt. Sie
soll den unabhängigen und hochqualitativen Wissenschaftsjournalismus in
Deutschland stärken und wird Wissenschaftsjournalisten bis Ende 2011
Möglichkeiten zur Weiterbildung und Vernetzung bieten. Die „Initiative
Wissenschaftsjournalismus“ entwickelt das von Bertelsmann Stiftung,
VolkswagenStiftung und BASF ins Leben gerufene „Qualifizierungsprogramm
Wissenschaftsjournalismus“ (2002 bis 2007) weiter. Die Universität
Dortmund hatte sich in einem Wettbewerb gegen sechs weitere deutsche
Hochschulen als Standort für die Geschäftsstelle der Initiative
Wissenschaftsjournalismus durchgesetzt.
>> mehr
>> Pressemitteilung
|
|
Die Bertelsmann Stiftung initiierte im Jahr 2002 das "Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus", ein umfangreiches Paket an Aus- und Weiterbildungsangeboten für Journalisten und Wissenschaftler. Der Inhaber des Lehrstuhls Wissenschaftsjournalismus stand diesem Projekt von Anfang an sowohl beratend als auch aktiv bei der Leitung von Seminaren zur Seite. Umgekehrt unterstützt die Bertelsmann-Stiftung seit 2005 Aktivitäten des Lehrstuhls Wissenschaftsjournalismus. Insgesamt ist daraus eine vertrauensvolle gegenseitige Partnerschaft entstanden, die das gemeinsame Ziel hat, eine kritische und kompetente wissenschaftsjournalistische Berichterstattung in Deutschland nachhaltig zu verbessern. Zum Abschluss des Projekts im Jahr 2007 sollen zentrale Inhalte und Ergebnisse aus dem Programm in einem gemeinsamen Buch veröffentlicht werden.
|
|
Die VolkswagenStiftung ist als zweiter großer Partner ebenfalls am "Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus" beteiligt. Speziell am Dortmunder Lehrstuhl unterstützt die VolkswagenStiftung dabei unter anderem Projekte zur Internationalisierung des Studiengangs - darunter beispielsweise ein interdisziplinäres Lehrforschungsprojekt mit zehn Studierenden im Rahmen des Euroscience Open Forum im Juli 2006 in München. Auch für die Evaluation und Entwicklung des in Zusammenarbeit mit der Universität Witten/Herdecke entwickelten Curriculums "Medizin für Journalisten" hat die VolkswagenStiftung Mittel zur Verfügung gestellt.
>> VolkswagenStiftung
|
Die WDR-Sendung "Quarks & Co" mit Ranga Yogeshwar ist zweifellos eines der bekanntesten Wissenschaftsformate im deutschen Fernsehen. Zu den aufwendig gestalteten und informativen Sendungen erscheint jeweils ein Script - seit Sommer 2005 in Kooperation mit einer eigens gegründeten "Quarks-AG" am Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus. Die Studierenden recherchieren und schreiben hier Texte für das Begleitheft und den Internetauftritt zur Sendung, bringen Themenvorschläge ein und machen Sendekritiken. In dem entsprechenden Begleit-Seminar des Lehrstuhls werden die Textbeiträge redaktionell bearbeitet. Die Studierenden erhalten so auch einen unmittelbaren Einblick in die realen Produktionsbedingungen und Abläufe in einer professionellen Wissenschaftsredaktion.
>> "Quarks & Co"
>> "Quarks & Co"-Projekt
|
Die Universität Witten / Herdecke kooperiert mit der Universität Dortmund im Rahmen des Studiengangs. In Witten/Herdecke werden die Dortmunder Studierenden mit Schwerpunkt Biowissenschaften/ Medizin im Fach Medizin ausgebildet. Auf dieser Basis soll ein maßgeschneidertes Medizincurriculum für Wissenschaftsjournalisten weiterentwickelt werden. Gemeinsame Vortragsveranstaltungen und der Austausch von Studierenden gehören ebenfalls zu dieser Kooperation.
>> Universität Witten/Herdecke
>> Pressemitteilung zur Kooperation, pdf-Datei
|
„Communication scientifique et technique“ heißt der Aufbaustudiengang, in dem an der Université Louis Pasteur in Straßburg Naturwissenschaftler zu Experten für Nachrichten aus der Wissenschaft ausgebildet werden. Nicht nur Wissenschaftsjournalismus, sondern auch die Arbeit in Pressestellen, Museen oder Fachverlagen sollen den Studierenden als Berufsfelder offen stehen. Im Februar 2006 nahmen Studenten aus Straßburg erstmals gemeinsam mit Dortmunder Studenten des Instituts für Journalistik an einem wissenschaftsjournalistischen Blockseminar teil. Der esprit franco-allemand prägte dieses Seminar zum Thema Gentests und Ethik. Im Frühjahr 2007 folgte ein neurowissenschaftliches Projekt im Rahmen der „Semaine du Cerveau“ (Woche des Gehirns) in Frankreich. Die deutsch-französische Zusammenarbeit wird in jährlichen Blockveranstaltungen fortgesetzt.
|
|
Das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI in Sankt Augustin bei Bonn ist Partner der Wirtschaft für Computersimulation und Optimierung sowie für Informationsextraktion aus großen Datenbeständen. Das Institut kooperiert mit dem Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus seit April 2006 bei dem Lehrforschungsprojekt „ESOF – Forschungsreiseführer Europa“. Nach dem Besuch der europäischen Wissenschaftstagung ESOF 2006 in München produzieren hier angehende Wissenschaftsjournalisten und Studierende der Journalistik einen Reiseführer durch die Forschungslandschaft Europas. Die Experten aus Bonn unterstützen die Studierenden dabei mit einer innovativen, professionellen Webseite.
>> Fraunhofer-Institut SCAI
>> Forschungsreiseführer Europa (im Ausbau)
|
|
|
Letzte Aktualisierung ( 31.03.2008 )
|